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Die Shmarfies  
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Schon öfter wurde wir gefragt, was die Shmarfies machen, wenn sie sich nicht gerade äußerst fotogen im Urlaub vor irgendwelchen Landschaften oder Sehenswürdigkeiten abbilden lassen. Hier findet ihr nun Wissenswertes und einige Fakten über die Shmarfies.
kleiner schwarzer Shmarfy großer weißer Shmarfy
Fangen wir am besten ganz von vorne an. Dies ist der kleine schwarze Shmarfy. Er gehört zur Art der Plüschschafe, Familie der Großnasigen, Gattung der Flauschfelligen, Rasse der Schlappfüßigen. Als Mona in Skt. Peter Ording ein Schaf-Fachgeschäft betrat, war er es, der "Kauf mich, hol mich hier raus!" sagte und mit den Augen klimperte. Vielleicht hat er auch ganz leise geblökt, aber das wissen wir nicht mehr genau. Mona hat ihn gleich gekauft und seitdem weicht er nicht mehr von ihrer Seite. Der große weiße Shmarfy ist das zweite Schaf in der Herde. Er wohnt bei Florian und ist etwas größer als der kleine schwarze Shmarfy, weswegen er auch der große weiße Shmarfy genannt wird. Wo er zur Welt gekommen ist, weiß er nicht genau. Er kann sich nur erinnern, eine längere Reise in einem dunklen Paket gemacht zu haben, bevor er bei Florian wieder Tageslicht erblickte.
Winzig und Riesig Schweini
Shmarfies kommen in verschiedenen Varianten vor, wobei wir bislang noch nicht herausfinden konnten, wieviele verschiedene es gibt. Bekannt sind 2 Fellfarbvarianten -schwarz und weiß- und 5 Größenvarianten -riesig, groß, klein, kleiner, winzig-. Der ganz große Shmarfy hat einen rot-grünen Schal, den er niemals ablegt. Ihm sei halt leicht kalt, sagt er, wenn man ihn danach befragt. Der kleinere schwarze Shmarfy trennt sich nie von seinen Ohrenschützern oder Kopfhörern. Ob ihm zu kalt an den Ohren ist oder ob die Musik so gut ist, wir werden es erst dann erfahren, wenn er die Dinger mal herunternimmt.

Ein besonderes Mitglied der Herde ist Schweini. Leicht zu erkennen, dass er kein Schaf im eigentlichen Sinne ist. Aber die Shmarfies haben ihn zum Schaf e. h. (ehrenhalber) ernannt, weil er so niedlich ist und so schön verwirrt gucken kann. Außerdem scheint es eine gewisse genetische Verwand"schaf"t zu geben, man sehe sich nur mal die Augen an...

Schlappf¨ße Kopfkuhle
Ganz besonders speziell sind die Schlappfüße der Shmarfies - sie hinterlassen absolut keine Spuren. Eigentlich liegen die Shmarfies den ganzen Tag in der Kopfkuhle herum (siehe weiter unten), aber es gibt immer wieder Hinweise in der Wohnung, dass das wohl nicht der Fall ist. Angekaute Grünpflanzen, zerwühlte Sofakissen, nicht geschlossene Kühlschranktüren. Spricht man sie darauf an, gucken sie nur ungläubig und streiten alles ab: "Keine Spuren, keine Beweise". Ich meine, ich hätte sie danach auch schon grinsen gesehen. Natürlicher Lebensraum der Shmarfies ist das Bett, insbesondere die Kopfkuhle. Eine Kopfkuhle bildet sich nur bei besonders weichen Kissen. Man findet eine solche in den Morgenstunden, niemals aber direkt nach dem Bettmachen. Nachdem der Bettbesitzer oder die Besitzerin oder beide das Bett verlassen haben, wird von den Shmarfies sofort die Kopfkuhle belegt - dies geschieht in absoluter Schafshöchstgeschwindigkeit - schneller als das menschliche Auge es erfassen kann.
unter der Decke Grasmatte
Normalerweise wird dann freundlich aber bestimmt darum gebeten, ordentlich zugedeckt zu werden. Denn die Shmarfies sind wahre Energiesparkünstler. Die Restwärme im Bett wird von ihnen ohne Verluste bis auf das Letzte ausgenutzt. Hier in der Kopfkuhle verbringen die Shmarfies den Tag, lungern herum und lassen es sich gutgehen. Falls sie der Hunger plagt, haben die Shmarfies ein Beutelchen mit frisch gemähtem (genähtem) Filzgras dabei. So kann man essen und faulenzen, ohne einen Schritt tun zu müssen. Sollte das Bett mal nicht gemütlich genug sein, gibt es noch die Weide. Praktisch zerlegbar in 3 Teile ist sie leicht transportabel - falls der Urlaub mal in sehr trockene Gebiete führt und das Filzgrasbeutelchen für die Dauer zu klein erscheint.
Rucksack Rasenmäher
Die Shmarfies sind begeisterte Rucksackurlauber. Das heißt nicht, dass die beiden eher unkonventionellen Urlaub machen, nein, sie lassen sich hauptsächlich im Rucksack herumtragen. Und geben dabei gerne qualifizierte Kommentare ab. Hier kann man sehen, was passiert, wenn man die Shmarfies "kurz" mal aus dem Rucksack läßt: "lasst uns doch mal eben heraus, wir wollen die Oper (in Leipzig) mal genau ansehen, aus dem Rucksack können wir so schlecht sehen!". Schwupps, schon ist der Rasen im Stadtpark ein ganzes Stück kürzer. Zum Glück hat niemand was gesehen.
Musikliebhaber
Technische Spielzeuge faszinieren die Shmarfies. Besonders dann, wenn sie ihnen das Herumlungern in der Kopfkuhle angenehmer machen. Hier hat der große weiße Shmarfy meinen MP3-Player geschnappt und lauscht der Musik. Meistens fangen sie bei Musikberieselung nach kurzer Zeit an, mit ihren runden Hinterteilen und den dicken Nasen im Takt an zu wackeln, was zwar nett aussieht, aber spätestens dann zu stören beginnt, wenn sie ihre Lieblingstitel laut mitblöken. Aber wer könnte so lieben Schafen böse sein?


PS: die Shmarfies gehören zur Familie der Plüschschafe aus der Kollektion der Firma Heye (http://www.heye-verlag.de/). Leider sind sie nicht mehr im Handel erhältlich. Aber bei ebay z. B. findet man manchmal noch welche.
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